Touch Freedom - ”Location independent Lifestyle”
Frei und unabhängig zu sein, ist das Konzept einer besondere Denk- und Lebensart. Es ist ein Lifestyle der darauf beruht, die Freiheit der Wahl zu haben. Ob du nun wählst, das Leben eines Nomaden zu führen, mehr Zeit mit den Kindern zu verbringen, dort zu leben wo andere Urlaub machen oder einfach nur die Möglichkeit suchst, vom deinem Lieblingscafé aus zu arbeiten. Der unabhängige Lifestyle gibt dir die Freiheit zu wählen, was dir gefällt.
Seid einigen Jahren lebe ich nun ein “Location independent Lifestyle”. Mein Lebensmittelpunkt ist die Schweiz, von wo aus ich viele Skigebiete in den Alpen erreiche, in kurzer Zeit in Süddeutschland, im Allgäu, im Schwarzwald und auch in Österreich, Italien oder Frankreich bin. Innerhalb kürzester Zeit erreiche ich die Flughäfen Zürich, Basel, Friedrichshafen oder auch Stuttgart.
In den vergangenen Jahren habe ich mehrfach mehrmonatige Reisen unternommen. Eines meiner Wünsche, die ich mir in diesem Leben immer erfüllen wollte, war die Welt, ihre Kontinente und Kulturen kennen zu lernen. Mir liegt auch viel daran einen persönlichen Kontakt zu den Menschen, die dort leben aufzubauen und deren Lebensweise vor Ort selbst zu erfahren. Dies geht in der Regel nur, wenn man genug Zeit und Gelassenheit hat, statt von einem Trip zum nächsten zu hasten. Während dieser Reisen hat sich bei mir nach und nach die Leidenschaft für die Fotografie entwickelt. Mit dieser Webseite möchte ich nicht nur meine Reisen dokumentieren oder meine besten Fotos zeigen, sondern ich möchte auch möglichst viele Menschen dazu inspirieren, sich aus dem alltäglichem Hamsterrad zu befreien.
Wer getreulich acht Stunden am Tag arbeitest, bringt es am Ende dazu, ein Boss zu werden und zwölf Stunden am Tag zu arbeiten.
Unsere derzeitige Arbeitswelt mit ihren Burn-Out-Syndromen, mit Mobbing, Stress, Magengeschwüren und Depressionen funktioniert nämlich eben nicht, sie ist fortgesetzter Wahnsinn. Es wird Zeit, dass wir eine Gesellschaft erschaffen, in der Beruf wieder mit Berufung und Leidenschaft assoziiert wird, nicht mit Sklaverei und Ausbeutung. In der Menschen wieder freie Entscheidungen treffen können und mit Respekt behandelt werden. In der Privatleben und Arbeit gleichwertig sind – auch für die Vorgesetzten.
Das Hamsterrad
Das Hamsterrad sieht im Wesentlichen wie folgt aus: der Mensch beendet seine Ausbildung bzw. sein Studium und bekommt einen Job. Sein Einkommen steigt und ebenfalls seine Ausgaben. Der Lebensstandard passt sich ja immer an das Einkommen an. Irgendwann wird er befördert, bekommt ein höheres Einkommen, weshalb er sich einen größeren Fernseher, ein schnelleres Auto und teurere Urlaube leisten kann. Und schon ist er im Hamsterrad gefangen.
Denn er muss nun durch seine Arbeitsleistung das Hamsterrad am Laufen halten. Das bedeutet meist: mehr Arbeit, längere Arbeit, härtere Arbeit. In den USA ist es beispielsweise üblich, dass Menschen zwei oder sogar drei Jobs haben, um ihre Ausgaben bezahlen zu können.
Bricht nun ein Teil der Einnahmen weg (was bei Jobverlust in der Regel ja 100% der Einnahmen bedeutet), sieht es finster aus. Der Lebensstanard will irgendwie aufrecht erhalten werden.
Auch der Staat verdient am Hamsterrad kräftig mit. Die Steuern und Abgaben sind ja für die hart arbeitenden Personen im A-Sektor am höchsten. Je mehr man verdient, desto mehr wachsen auch die Abgaben. Möglichkeiten wie Abschreibungen oder Verlustvorträge bieten sich dem Angestellten nicht, er bezahlt die volle Rechnung.
Im Hamsterrad arbeitet man für andere, nicht für sich selbst. Man arbeitet für den Chef, für den Staat, für die Gläubiger. Etwas Eigenes, was einem selbst gehört, baut man sich so nicht auf. Der Job “gehört” einem nicht. Wenn er weg ist, ist er weg – er kann weder vererbt noch verkauft werden.
Auch Investoren und Unternehmer können ins Hamsterrad geraten. Insbesondere Unternehmer, die eigentlich Selbständige sind, also selbst und ständig arbeiten, sind hier in Gefahr.
Mich interessiert wirklich sehr, wie du über dieses Thema denkst? Über einen Kommentar hier gleich unten auf der Seite werde ich mich sehr, sehr freuen. Danke!






